Busyboards ist ein Spielbrett, das nicht nur die Feinmotorik fördert

Das Busyboard haben wir der berühmten italienischen Pädagogin Maria Montessori zu verdanken, die den Einfluss des Spiels mit Alltagsgegenständen auf die Feinmotorik herausstellte. Sie war zwar keine Vorreiterin, aber sie hat es geschafft, die Idee in ein System zu bringen und ein entwicklungsförderndes Spielzeug zu schaffen, das heute von Eltern aus aller Welt genutzt wird.

Montessori Lernspielzeug

Arten von Busyboards

Ein Busyboards ist ein Spielbrett, das nicht nur die Feinmotorik fördert, sondern auch die Möglichkeit bietet, sich von klein auf mit Alltagsgegenständen vertraut zu machen und die Fähigkeit zur Selbstpflege zu erlernen. Hier finden Sie eine Liste der häufigsten Elemente eines Busyboards:

  • Verschlüsse: Schnüre, Klettverschlüsse, Reißverschlüsse, Knöpfe;
  • Schlösser: Schlüsselschlösser, Türketten, Riegel;
  • Zähler;
  • Uhren;
  • Labyrinthe;
  • Magneten;
  • Mosaike mit geometrischen Formen;
  • Schalter, Knöpfe, Steckdosen;
  • Licht- und Tonmodule.
 

Dank all dieser Elemente lernt ein Kind, wie man bestimmte Gegenstände richtig benutzt. Aber es ist wichtig, dass das Kind versteht, wofür sie da sind. So sollen beispielsweise Schlösser einige Türen schließen und öffnen, Schalter Licht- oder Tonelemente bedienen und Verschlüsse schließen.

Montessori Lernspielzeug aus Holz für Kinder
 

Die Busyboards werden je nach Alter und Bedürfnissen des Kindes ausgewählt. Sie lassen sich in mehrere Typen unterteilen.

  1. Das klassische Busyboard: Hierbei handelt es sich um eine gewöhnliches Einzelbrett mit pädagogischen Elementen. Seine Abmessungen können von einer kompakten Ausführung für unterwegs bis zu einem Meter Breite variieren (und die Höhe sollte 60 cm nicht überschreiten).
  2. Das klassische "Buch"-Busyboard: Dieses Aktivitätsbrett besteht aus zwei Teilen, die fest miteinander verbunden und in einem "funktionierenden" Zustand fixiert sind. Das Design ähnelt einer Staffelei. Die Entwicklungselemente können sowohl auf zwei Seiten als auch auf einer Seite platziert werden, wobei die zweite Seite in diesen Modellen als Kreidetafel dient.
  3. Ein klassisches Busyboard in verschiedenen Formen: Diese Bretter werden in der Regel in Form von Tieren oder Fahrzeugen hergestellt. Ein Kind kann sich von lustigen Bildern mitreißen lassen, aber gleichzeitig lenken sie seine Aufmerksamkeit von der Hauptfunktion des Brettes ab - der Entwicklung motorischer Fähigkeiten. Außerdem wirkt sich die begrenzte Form auf den Inhalt des Busyboards aus, daher sollten Sie vor dem Kauf die Vor- und Nachteile abwägen.
  4. Busyboxen: Es handelt sich um Würfel mit fünf funktionalen Seiten und folglich mit einer großen Anzahl von Entwicklungsmodulen. Die Busyboxen können aufgrund ihrer Form als Spielzeugkiste dienen. Der einzige Nachteil ist, dass es schwer zu transportieren ist. Wichtig dabei ist, dass man einen zuverlässigen Lieferanten hat, der die Box heil und ganz an den Kunden liefert. Auch Busyboards in Form von Häusern können in diese Kategorie aufgenommen werden. Hier bildet das geneigte Dach nicht eine, sondern zwei Funktionsflächen (also insgesamt 6).
  5. Weiche Busyboards: Geeignet für die Kleinsten und mit vielen taktilen Elementen (Beutel mit Füllmaterial, verschiedene Stoffarten), Klettverschluss, Kordeln, Taschen. Der Stoffsockel schränkt die Vielfalt der "Entwicklungsspiele" ein, aber er kann bereits ab einem Alter von 6 Monaten verwendet werden, wenn das Kind gerade lernt, zu sitzen. Und noch ein Pluspunkt: Solche Busyboards können ganz leich selbst mit eigenen Elementen ergänzt werden.
 

Was kann ein Busyboard sonst noch?

 

Wenn ein Busyboard gut gemacht ist, hilft es, neben den motorischen Fähigkeiten auch folgende Fähigkeiten zu entwickeln:

  • Konzentration, Fleiß und Geduld;
  • Speicher. Es sorgt für das Einprägen von Handlungen, was folgt;
  • Logik;
  • Phantasie. Zu diesem Zweck haben die Hersteller zusätzlich Storyboards mit Figuren von Märchenfiguren erfunden. Ein Kind kann die Geschichte auf seine eigene Weise nachspielen und sich ein Ende ausdenken.
  • Verständnis von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen (Riegel zurückschieben - Tür geht auf, Stecker in die Steckdose stecken - Glühbirne geht an, Knopf drücken - Glocke klingelt);
  • Zahlen, Buchstaben und Zählen lernen;
  • eine sichere Einführung in Dinge, die Ihnen zu Hause begegnen könnten. 
 

In Ihrer Wohnung ist zum Beispiel das Badezimmer mit einem Riegel verschlossen. Kinder verstecken sich gerne; sie gehen vielleicht hinein und schließen sich ein. Es ist also besser zu wissen, dass Ihr Kind den Riegel von innen öffnen wird, wenn es ihn versehentlich schließt.

Busyboard-Spielbrett Haus für Kinder

 

Warum nicht das Busyboard selbst anfertigen?

Beim Aufbau eines Busyboard muss man sich darüber im Klaren sein, dass es nützliche Fähigkeiten vermitteln und, wie bereits erwähnt, ein Verständnis für Ursache und Wirkung entwickeln soll. Es reicht nicht aus, ein Steckbrett auf ein Brett zu schrauben oder eine herkömmliche Steckdose zu befestigen. Das Kind muss verstehen, wozu diese Dinge da sind: Das Schloss öffnet/schließt die Tür, und die Steckdose ist eingesteckt, nicht die Finger.

Aufbau eines Busyboard

 

Deshalb ist es empfehlenswert, ein solches Spielzeug zu kaufen und nicht selbst herzustellen. Unser Shop bietet Ihnen eine breite Auswahl an pädagogischen Spielwaren. Bei uns ist für jeden was dabei. Schauen Sie vorbei!

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